Das Freeride-Board

Freeride wird als Unterkategorie des Downhill-Fahrens verstanden. Im Gegensatz zu diesem Stil kommt es beim Freeriding weniger auf das Aufstellen neuer Geschwindigkeitsrekorde und mehr auf das differenzierte Fahren von verschiedenen Carves und Slides an. Klar, dass du für diesen speziellen Fahrstil auch ein ganz spezielles Board benötigst.

Freeriding auf dem Longboard

Freeriden auf dem Longboard

Freeride-Decks eignen sich für eine sehr vielseitige, jedoch auch anspruchsvolle Fahrweise des Longboardings. Die Kombination aus Speed und Skills sorgt dafür, dass Freeriding eine sehr beliebte Disziplin ist – klar, dass es da kein 08/15-Board sein darf.

Profi-Tipp: Ein gutes Freeride Longboard muss nicht unbedingt teuer sein. Vor allem für Einsteiger kann es anfangs ruhig ein mittelmäßiges Board sein. Meine Wahl ist und bleibt Longboard-Markt.de. Der Online Longboard Shop aus Braunschweig besticht durch eine ordentliche Auswahl und besonders durch die fairen Preise. Hier geht es zur Freeride Longboard Auswahl von Longboard-Markt.de…

Tempo und Slides – mit Freeride-Boards kein Problem

Freeride-Boards sind dafür gemacht, hohe Geschwindigkeiten mit deinem Longboard zu erreichen. Das erkennt man besonders an den Aussparungen an den Rollen, die dafür sorgen, dass ein Wheelbite deine Fahrt nicht plötzlich unterbricht.

In der Regel ist ein Freeride-Board ein Twin-Tip-Deck. Das bedeutet, dass Nose und Tail gleich aussehen und es quasi kein vorne und kein hinten gibt. Das ist besonders bei Slides von Vorteil.

Hoher Flex limitiert die Geschwindigkeit

Ein weiterer Aspekt, der das Freeriding erleichtert, ist, dass diese Decks einen verhältnismäßig hohen Flex haben. Auch das trägt dazu bei, dass deine Slides besser gelingen. Bedenke hierbei aber immer, dass hohe Geschwindigkeiten in Verbindung mit einem flexiblen Board mindestens fortgeschrittene Longboard-Kenntnisse erfordern. Freeriding ist definitiv kein Fahrstil für Einsteiger.

Um dennoch eine gewisse Sicherheit beim Fahren zu garantieren und zusätzlich Slides zu erleichtern, haben die meisten Freeride-Decks einen sehr tiefen Standpunkt. In der Fachsprache spricht man vom sogenannten Drop-Through-Board.

Echte Profis können mit ihrem Freeride-Longboard jedoch nicht nur Slides und Carves fahren, sondern auch Tricks wie Wheelies und Shuvits hinlegen. Am besten geht das, wenn du dein Deck mit zusätzlichen Nose- und Tail-Kicks ausstattest.

Wenn du ein echter Freerider werden willst, ist die Wahl des richtigen Decks ungemein wichtig. Achte darauf, dass du dich am Anfang nicht überschätzt und es langsam angehen lässt. Denn, auch wenn das Deck perfekt an die Ansprüche des Freeridings angepasst ist, kann es immer auch zu einem Sturz kommen. – Safety first!